Komfortzone, Lernzone, Panikzone: Wie ich krisensicher wurde

Das Zonenmodell zeigt, wo du gerade stehst: in der Komfortzone, der Lernzone oder schon in der Dauererschöpfung. Eine ehrliche Standortbestimmung.

Früher war ich oft in der Panikzone. Ich habe mich immer wieder selbst herausgefordert, bin durch Krisen gegangen, habe gezweifelt, gehadert, gezittert. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich krisensicher geworden bin. Ich habe gelernt, mit Krisen zu tanzen, sie zu fühlen und durch sie hindurchzugehen. Dabei habe ich mich selbst immer besser kennengelernt.

Geholfen hat mir dabei das Zonenmodell. Es beschreibt die Komfortzone, in der es gemütlich ist, die Lernzone, in der wir wachsen, und die Panikzone, in der wir uns überfordert fühlen. Ich war oft in der Panikzone. Aber ich bin immer wieder zurückgekommen, jedes Mal etwas reifer und ruhiger.

Heute weiß ich, dass es nicht darum geht, immer mutig zu sein. Es geht darum zu wissen, wo man gerade steht, und sich bewusst für den nächsten kleinen Schritt zu entscheiden. Im Arbeitsalltag begegnen mir viele Menschen, die ständig gestresst sind oder innerlich längst abgeschaltet haben. Sie sitzen das Leben ab und spüren gar nicht mehr, wie lebendig es sich eigentlich anfühlen könnte.

Manchmal braucht es nur einen Moment der Ehrlichkeit. Wie geht es mir wirklich? Bin ich noch in meiner Lernzone, oder schon lange in der Dauererschöpfung? Ich glaube, wer bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen, kann erleben, wie schön das Leben wirklich sein kann.

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